Wissenswertes zu HappyFood

Zu viel Fast Food macht krank

Mai 13, 2017
Mood Food healthy Food

Fast Food macht krank, denn es enthält kaum Nährstoffe, mit denen unser Körper etwas anfangen kann. Man kann also nicht gerade behaupten, es wäre gesund. Und weil wir, wenn wir zu viel Fast Food essen zu wenig nährende Nahrung zu uns nehmen, kann man das auf jeden Fall behaupten. Ganz zu schweigen von den ganzen Geschmacksverstärkern, die darin enthalten sind oder die Medikamente, die den Tieren verabreicht werden, deren Fleisch wir essen. Die dadurch wiederum unseren eigenen Hormonhaushalt durcheinanderbingen.

 

 

Als ich jung war, habe ich mir keine Gedanken um eine sinnvolle Ernährung gemacht

Ich erinnere mich noch gut, als ich damals von zuhause auszog. In meine erste eigene Wohnung. Gekocht hatte ich davor noch nie. Das einzige, das ich als Kind zustande gebracht habe waren Amerikaner aus irgendeinem Backbuch meiner Mutter. Okay, die waren auch gut und sind mir jedes mal gelungen 🙂

Als ich dann in meiner eigenen, kleinen, aus Resten zusammengewürfelten Küche walten durfte, da hatte ich keinen Plan vom Kochen. Sogar, als es nur darum ging Nudeln abzukochen war das eine rießige Herausforderung für mich. Beim wöchentlichen Einkauf wurden immer Stapel von Fertigsoßen gekauft. Dazu Pommes, Ketchup, Mayo und eingelegte Gurken. Das alles wurde zuhause dann irgendwie zusammengemischt. Diese Mischung gab es beinahe jeden Tag bei mir.
Inzwischen hat sich das zum Glück geändert. Ich kann gut kochen und ernähre mich viel bewusster.

 

 

Was du zu dir nimmst wirkt sich unweigerlich auf deine Stimmung und deinen Antrieb aus

Vor 22 Jahren waren mir Obst- und Gemüsestände also noch vollkommen fremd. Oder besser gesagt: Egal. Genauso sah auch mein Alltag aus. Ich ging zwar regelmäßig zur Arbeit, aber das war es dann eigentlich auch schon. Ansonsten lag ich hauptsächlich zuhause auf dem Sofa oder im Bett herum. Ich war antriebslos und unzufrieden mit mir und der Welt. Auf die Idee, Sport zu machen kam ich natürlich auch nicht, denn ich hatte ja keine Figurprobleme. Und wozu sonst hätte es gut sein sollen, mich zu bewegen, wenn nicht des Abnehmens Willen.

Ich könnte mir im Moment ehrlichgesagt nicht vorstellen, wer ich heute wäre, wenn ich so weitergemacht hätte, wie damals. Es ist ja bei vielen jungen Leuten so, dass sie diese Phase durchmachen. Bei den meisten ändert sich das mit Anfang oder Mitte zwanzig dann ja normalerweise auch. Aber leider nicht bei allen.

 

 

Mit echtem Essen zu kochen macht doch gleich viel mehr Spaß

Jetzt schau dir doch mal dieses schöne Obst und Gemüse an. Und dann stell dir daneben eine Packung blasser Tiefkühlpommes und eine Flasche Ketchup vor. Ersteres animiert dich doch sicher viel mehr, es in deine Einkaufstasche zu packen und in deiner Küche etwas Leckeres damit zu zaubern. Oder?

Wenn ich im Laden eine wunderschöne, pralle Aubergine sehe, dann stelle ich mir vor, wie ich sie zuhause in Scheiben schneide, in Olivenöl anbrate und eine leckere Auberginenlasagne daraus zaubere. Vielleicht nehme ich mir dafür noch ein Stückchen Manchego mit?

Essen ist doch auch ein bisschen was für die Augen. Guck mal wie bunt und schmackhaft das alles aussieht und was du daraus machen kannst:

 

Fast Food macht krank

mein Happy Food Salat

 

Gutes Essen hebt die Stimmung – Fast Food macht krank

Wenn du dir jetzt so vorstellst, wie du alle feinen Zutaten, die du dir auf dem Markt besorgt hast zu einer leckeren Lasagne, Pasta oder einem Salat verarbeitest, dann hebt das alleine schon deine Stimmung. Wenn du dir aber überlegst, was du dann, wenn du am Essen bist deinem Körper zuführst – nämlich genau das, was er benötigt – dann ist es doch nicht verwunderlich, dass dich ebendiese gesunde Nahrung glücklicher, fitter und ausgeglichener werden lässt.

Wir alle wollen glücklich sein. Am liebsten jeden Tag und am liebsten immer noch ein bisschen mehr. Wir sind uns einig, dass so etwas nicht funktionieren kann, wenn wir uns drei mal in der Woche eine Tiefkühlpizza in den Ofen schieben und uns ansonsten in FastFood Restaurants satt essen.

Kannst du dir vorstellen, dass man davon ausgeht, dass in einigen Jahren Depressionen, gleich nach Herzerkrankungen die häufigste Erkrankung in den Industrienationen sind?

Mag man sich vorstellen, wie das aussieht? Lauter traurige Menschen.

 

 

Fast Food und Depressionen: Beide seit einiger Zeit auf dem Vormarsch

Forscher haben inzwischen herausgefunden, dass Menschen, die sich nur von Fast Food und Fertiggerichten ernähren ein um fünfzig Prozent höheres Risiko haben an einer Depression zu erkranken, als Menschen, die überwiegend gesunde Nahrungsmittel zu sich nehmen. Genau in dem Maße, wie sich die Erkrankungen an einer Depression häufen hat auch der Vormarsch der ungesunden Ernährungsweise zugenommen.

Ist es also nicht naheliegend, anzunehmen, dass eventuell ein Zusammenhang besteht zwischen dem, was wir zu uns nehmen und wie wir uns fühlen?

 

 

Die Richtige Nahrung hält uns gesund – sowohl körperlich, als auch mental

Es ist uns klar, dass wir ohne Nahrung nicht überleben können. Aber nur mit den richtigen Nahrungsmitteln ist es uns möglich glücklich und gesund zu bleiben. Natürlich gibt es viele Faktoren, die dich traurig stimmen können. Aber wir können dem zumindest mit einer sinnvollen Ernährung entgegenwirken. Der Motor deines Autos funktioniert schließlich auch am besten, wenn du den richtigen Sprit tankst und ihm das Öl gibst, dass er braucht.

Ich will jetzt auch nicht sagen, dass du, wenn du krank bist deine Tabletten nicht mehr nehmen sollst. Es hat schon seinen Grund, warum du die bekommst. Aber es kann sicher nicht schaden, wenn du deine Lebensgewohnheiten unter dir Lupe nimmst und dir mal überlegst, ob du an irgendeiner Baustelle noch Verbesserungsbedarf hast. Und wenn ja, dann änder was. Und falls du eine Besserung deines Gesundheitszustandes bemerkst: Umso besser!

Ich möchte auch keine Moralpredigt halten in dem Sinne, dass ich sage, du darfst nie wieder einen Burger essen oder dir eine Fertigpizza in den Ofen schieben, wenn du mal keine Lust zum Kochen hast. Jeder weiß selbst, dass das kein Problem ist, solange es nicht zur Regel wird. Ich sündige auch öfter mal, aber ich behaupte das Gesunde steht im Vergleich zum Ungesunden etwa in einem Verhältnis von 90 zu 10. Ich möchte nur sagen: ZU VIEL Fast Food macht krank!

Meine Tochter liebt es zum Beispiel, wenn wir einem bekannten Fastfoodrestaurant einen Besuch abstatten. Das machen wir auch. Aber eben nicht oft. Ich überschlage mal und sage, es kommt vielleicht vier oder fünf mal im Jahr vor. Und auch Mama isst dann einen Burger und eine Portion Pommes dazu :-). Wenn ich zum Kaffee eingeladen bin, esse ich auch Kuchen und alles andere, das auf dem Tisch steht. Ist ja nicht so, dass man’s nicht essen kann und es schmeckt ja auch :-).

Und manchmal überkommt mich auch der Heißhunger auf einen Schokoriegel. Den esse ich dann auch. Aber weisst du was ich bemerke, wenn ich ihn verputzt habe? Ich werde einige Zeit später müde und antriebslos. Ist so. Bei mir zumindest ;-).

 

Jetzt hoffe ich, ich habe dir den Appetit nicht verdorben. Falls doch, dann koch dir einfach was gesundes ;-).

Liebe Grüße

Isabell

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